11. Februar 2023

10 von 10 Punkten! Management-Journal vergibt Spitzenbewertung für „Mission Leadership“

10 von 10 Punkten! Management-Journal vergibt Spitzenbewertung für „Mission Leadership“

Stephan Lambrecht hat in seiner Buchbesprechung im Management-Journal kürzlich „Mission Leadership“ genauer unter die Lupe genommen. Sein Fazit: „Ein äußerst lesenswertes Buch, das sich völlig abseits der ausgetretenen Pfade praktischer Karriereratgeber bewegt und mit Themenauswahl und Inhalt außergewöhnlich im besten Sinne ist. Deshalb gibt es für das Werk jeweils 10 von 10 Punkten für Lesbarkeit, Nutzwert und Anspruch.“
Hier die ausführliche Buchrezension:

Wie schafft man es an die Spitze und bleibt dort auch?

Geschäftsführung, Leitung des Finanzwesens, des Vertriebs oder der IT: In international agierenden Unternehmen tragen diesen Positionen englische Titel und so agieren die Führungskräfte der Unternehmen als CEO, CFO, CSO oder auch CIO. Sie sind Angehörige des C-Levels. Mit dem Erreichen dieser Position wandeln sie sich von Angestellten zu Auftragnehmern der Inhaber:innen der Unternehmen respektive des Aufsichtsrats.

Einmal unterstellt, dass es sich bei den Positionsinhaber:innen ohne Zweifel um Menschen mit fachlicher Expertise für ihre Aufgabengebiete handelt, stellt sich die berechtigte Frage, was die Karrierewege innerhalb des C-Levels vereint. Wie sie es an die Spitze geschafft haben und wie es gelingt, sich dort zu behaupten. Genau diesen Fragen geht Peter Roos, selbst COO eines Unternehmens und Business Coach, in seinem Buch nach.

Überraschende Schlüsselkompetenzen

Roos nähert sich seinem Thema zunächst mit einigen allgemeinen Begriffsdefinitionen und dem Abbau von Mythen. Mit einem Kapitel „C-Level-Wiki“ gewinnt er die Leserinnen und Leser, die bei der Vielzahl von Begriffen und Titeln nicht mehr so richtig durchschauen. Gehört ein „Head of“ auch zum C-Level? Wo finden sich diese Positionen in der Hierarchie eines Unternehmens wieder?

In diesem ersten Teil beschäftigt sich der Autor aber auch mit Werdegängen und Karrierepfaden und gängigen Vorurteilen, die oft auch eine Folge der Berichterstattung in den Medien sind. Gerade Wirtschaftsmedien aus den USA lieben regelrecht markige Auftritte von Führungskräften. Das impliziert irgendwie, dass nur die es an die Spitze schaffen, die auch als „Rampensau“ agieren können. Was in der Praxis eben nicht der Fall ist.

Erfolgsmerkmale: Erstaunlich viele „Soft Skills“

Nach dieser ersten Annäherung an das C-Level und deren Angehörigen richtet Roos dann den Blick auf die aus seiner Sicht offensichtlichen Erfolgskriterien der Karrieren. Und hier geht es eben nicht nur um „Glück“ oder „Timing“. An dieser Stelle ist erstaunlich viel von Dingen die Rede, die gemeinhin unter „Soft Skills“ zusammengefasst werden.

Mit Veränderungen umzugehen und diese mitzugestalten, sich in Menschen einfühlen zu können, um diese zu erreichen und zu berühren. Ein Kapitel widmet sich dem Mut, Dinge zu wagen (nicht nur, was die Karriere betrifft), aber auch mit den Rückschlägen und dem Scheitern umzugehen.

Es ist lobenswert, dass sich Roos auch in einem eigenen Kapitel dem Thema Frauen in Führungspositionen annimmt. Aber gesamtgesellschaftlich auch zu bedauern, dass es im Jahr 2023 immer noch Plädoyers für mehr weibliche Führungskräfte bedarf. Aber das steht auf einem anderen Blatt und der Autor dieses lesenswerten und informativen Werks, kann dafür nichts.

Management-Journal-Fazit: Ein äußerst lesenswertes Buch, das sich völlig abseits der ausgetretenen Pfade praktischer Karriereratgeber bewegt und mit Themenauswahl und Inhalt außergewöhnlich im besten Sinne ist. Deshalb gibt es für das Werk jeweils 10 von 10 Punkten für Lesbarkeit, Nutzwert und Anspruch.“

Stephan Lamprecht, Management-Journal – 28. Januar 2023


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